Einzel- und Paarberatung

Wie arbeite ich und was führt einzelne Klienten oder Paare zu mir?

Ich lehne meine Beratung an die Methode der Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers an. Dabei geht es unter anderem um genaues Zuhören, Achtsamkeit, Urteilsfreiheit, Respekt und Empathie.

Ich frage häufig nach den Körperempfindungen, wenn mir Klienten gerade etwas Bewegendes mitteilen und lausche dabei auf das, was ich selber im Körper wahrnehme. Wenn wir unsere Gefühle im Körper bewusster und deutlicher spüren können, sind wir bald bei dem Schmerz, den wir vielleicht schon lange kennen. Umgekehrt liegt hier im Körper auch die Chance der Heilung durch körperorientierte Methoden. Ich beziehe hier meine Erfahrungen in die Arbeit mit ein. Dazu zählen Focusing (Gendlin), Hakomi (Ron Kurtz), Körpertherapie bei Traumata (Peter A. Levine) und Yoga in der Traumatherapie (Regina Weiser), Bioenergetik (Alexander Lowen) und Bonding (W. Lechler).

Bild Paartherapie Ein wichtiges Anliegen meiner Arbeit ist das Vermitteln einer konstruktiven, respektvollen Kommunikation zwischen Paaren, Kollegen, in der Familie und für den Umgang mit anderen. Dabei knüpfe ich an die Zwiegespräche von Michael Lukas Moeller, ergänzt durch die gewaltfreie Kommunikation (M. Rosenberg) und die Feed-back-Methode der Transaktionsanalyse.

Die Lehre der Transaktionsanalyse – kurz TA – (Berne/Harris: "Ich bin o.k., du bist o.k.") nutze ich besonders, um festgefahrene Glaubenssätze, behindernde Konzepte oder überholte Lebensskripte zu erkennen und gegebenenfalls zu verändern. Mit der TA lassen sich auch ungünstige Kommunikationsmuster aufdecken, um besonders am Arbeitsplatz und in der Partnerbeziehung bessere Bedingungen zu schaffen. Ebenso können wir mit Hilfe der TA unsere wirklichen Bedürfnisse erkennen und lernen, essentielle Grundgefühle von sogenannten Ersatzgefühlen zu unterscheiden.

Natürlich ist die systemische Therapie ein Schwerpunkt meiner Arbeit, die ich hier an anderer Stelle dieser Web-Seite ausführlich beschreibe.

Als Kind waren wir ganz besonders verletzbar und den Geschehnissen um uns herum hilflos ausgeliefert. Wir waren oft allein, haben zu wenig Wertschätzung bekommen und viele mussten früh Traumatisches erfahren. Unser Verhalten heute und unsere Sorgen und Nöte sind nicht unabhängig von den Verletzungen in der Kindheit. Deshalb ist für mich die "Reise zu dem inneren Kind", also zu dem Kind, das wir einmal waren und das immer in uns sein wird, besonders wichtig. Wenn es uns gelingt, diesem oft verwaisten Kind aus seinem Schattendasein herauszuhelfen, es liebevoll zu besuchen und es in unser Herz einziehen zu lassen, haben wir wahrscheinlich den größten Schritt zur Ganzwerdung in unserem Leben getan.

Paare oder Einzelne kommen häufig mit folgenden Fragen und Problemen: